Z22 Zweyter Theil.
risch-entgegengesetzte einander aufheben und Ncbettsich nicht bestehen können.
Die Systeme in Ansehung der Technik der Natur,d. i. ihrer productivcn Kraft nach der Regel der Zwecke, -
sind zwiefach: des Ideallsmus, oder des Realis-mus c-r Naturzwecke. Der erstere ist die Behauptung;daß alle Zweckmäßigkeit der Natur unabsichtlich; derzweyte: daß einige derselben (in organisirten Wesen)absichtlich sey; woraus denn auch die als Hypothesegegründete Folge gezogen werden könnte, daß die Tech-nik der Natur, auch, was alle andere Producte der-selben in Beziehung auf das Naturganze betrift, ab-sichtlich, d. i. Zweck, sey.
i) Der IdealisM der Zweckmäßigkeit (ich verstehehier immer die objective) ist nun entweder der derCasualität, oder der Fatalität der Naturbestim-mung in der zweckmäßigen Form ihrer Producte. Daserstere Princip betrift die Beziehung der Materie aufden physischen Grund ihrer Form, nehmlich die Bewe-gungsgefttze; das zweyte, auf ihren und der ganzenNatur hyperphysischen Grund. Das System d?rCasualität, welches dem Epicur oder Dcmocritusbeygelegt wird, ist, nach dem Buchstaben genommenso offenbar ungereimt, daß es uns nicht aufhalten darf;dagegen ist das System der Fatalität (wovon man denSpinoza zum Urheber macht, ob es gleich allem Ansehennach viel alter ist), welches sich auf etwas Übersinnliches