Cntik der teleologischen Urtheitskraft. Z85
mäßig auch jetzt die Gestalt, das Bauwerk und der Ab^hang der Länder für die Aufnahme der Gewässer aus derLuft, für die Quclladern zwischen Erdschichten von man-nichfaltiger Art (für mancherlei) Produtte), und denLauf der Ströme angeordnet zu seyn scheinen mögen;so beweiset doch eine nähere Untersuchung derselben, daßsie bloß als die Wirkung theils feuriger, theils wasseri-ger Eruptionen, oder auch Empörungen des Oceans, zuStande gekommen sind: fo wohl was die erste Erzeu-gung dieser Gestalt, als vornehmlich die nachmaligeUmbildung derselben, zugleich mit dem Untergange ihrerersten organischen Erzeugungen, betrift *). Wenn nunder Wohnplatz, der Mutterboden (des Landes) und derMutlerscbooß (des Meeres) für alle diese Geschöpfe aufkeinen andern als gänzlich unabsichtlichen Mechanism
Wen» der einmal angenommene Name NaturzeschlclMfür Naturbeschreibung bleiben soll, so kann ma» das, wasdie erstere buchstäblich anzeigt, nehmlich eine VorsiellunFdes ehemaligen «Iren Zustandes der Erde, worüber nM,wenn Man gleich keine Gewißheit hoffen darf/ doch mit gu-tem Grunde Vermuthungen wagt, die Archäologie dert7arur, im Gegensatz mir der Kunst, nennen. Au jenerwürden die Petrefacten, so wie zu dieser die geschnitteneilSteine it. s. w. gehöre». Denn da man doch wirklich atteiner solchen (unter dem Namen einer Theorie der Erde )beständig, wenn «leich, wie billig, langsam arbeitet, sowäre dieser Namen eben nicht einer bloß eingebii'oeren Na-türfvrschung gegebn, sondern einer solchen, zu der die Na-tur selbst uns einladet u,!v nusfvrdcrt.
»«msTrir.d. UrcheüsK. Bb