^L<5 Zweyter Theil.
seiner Erzeugung Anzeige giebt; wie und mit welchemRecht können wir für diese letzten, Producte einen andernUrsprung verlangen und behaupten? Wenn gleich derMensch, wie die genaueste Prüfung der Überreste jenerNaturverwustungen (nach Camper's Urtheile) zu beweisenscheint, in diesen Revolutionen nicht mit begriffen war;so ist er doch von den übrigen Erdgeschöpfen so abhan-gig, daß wenn ein über die anderen allgemeinwallenderMechanism der Natur eingeräumt wird, er als dar-unter mit begriffen angesehen werden muß: wenn ihngleich scin Verstand (großentheils wenigstens) unterihren Verwüstungen hat retten können.
Dieses Argument scheint aber mehr zu beweisen,als die Absicht enthielt, wozu es aufgestellt war: nehm-lich , nicht bloß daß der Mensch kein letzter Zweck derNatur, und aus dem nehmlichen Grunde, das Aggre-gat der organisirten Naturdinge auf der Erde nichtein System von Zwecken seyn könne; sondern, daß gardie vorher für Naturzwecke gehaltenen Naturproductekeinen andern Ursprung haben, als den Mechanism derNatur.
Allein in der obigen Auflösung der Antinomie derPrincipien, der mechanischen und der teleologischen Er-zeugungsart der organischen Naturwesen, haben wir ge-sehen: daß, da sie, in Ansehung der nach ihren beson-dern Gesetzen (zu deren systematischem Zusammenhangeuns aber der Schlüssel fehlt) bildenden Natur, bloß