4» Cap. I. Verzeichnis
nicht nach unserer heutigen Art gedruckt, wovon dochdie Frage ist. Straßdurg will auch Antheil haben,welchen er ihr abspricht. Mayntz hingegen ist der wah-re Geburthsort, welches erwiesen wird. Gleichwieman wegen des Orts, also ist man auch wegen desErfinders nicht einig Bald soll es Garurnus, baldJohann Regiomonranus, bald!7iico!aus Ian-son, oder Jenson, einFrantzose, bald Johann S.o-renz Coster, oder Rüster, bald Johann Mentelseyn. Alleine die stärckiien Beweise fallen vor Gurren-berg, Fausten und Schössern aus Nun kömmter p. zs. auf die Zeit der Erfindung, welche ins Jahr1420 (welches vermuthlich ein Druckfehlerund 1440helfen soll- fällt, ob die Scribenten gleich hierinnenunterschiedene Meynungen hegen; Im !!. Capitelwiry von der Ausbreitung der Buchdruckerey gehan-delt. Diese Ausbreitung beförderten absonderlichzwey Umstände. Einmal die Uneinigkeit zwischen denbeyden ersten Erfindern, und hernach die Einneh-mung der Stadt Mayntz- Nicht nur in Teutschland,sondern auch in Portugal !, Franckreich, EngellaMItalien, Holland , Schweitz und andern Orten wur-de diese Kunst gar bald bekannt, wovon alltrhanv,Proben angeführet werden ; Jm IIl.erzehltder HerrVerfasser die Ausbreitung der Druckerei) in andereLander. Klöster, Waysenhänser und privat Leurenahmen diese Knnstwillig auf Gantze Gesellschaf-ten traten zusammen und an den unbekanntesten Or-ren, auch so gar in Moscau und in der Türckey, wur-den Druckcreyen angelegt. Und nunmehro weiß manauch in Tranqvebar und in Batavia m Indien da-von. Gleichwohl entstehet die Frage: ob die alteBuchdruckerey per heutigen, oder die heutige der
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