der vornehmsten Jubelschriften. 41
alten vorzuziehen sey? Hievon eröffnet der Herr Ver-fasser seine Gedancken im IV, Capitel , allws er vonder nach und nach geschehenen Verbesserung der Buch-druckerey handelt. Bey dieser Gelegenheit werdendie Vorzüge und Mangel von beyden Seiten um-ständlich angeführet, und absonderlich die Menge derAlphabete, welche heut zu Tage in Druckereyen ge-funden werden, bemercket; Im V. Capitel lesenwir von den Zierrathen der Buchdrucker, nemlich ih-ren Nahmenö-Chiffren/ Zeichen, Wappen, Leisten,Finalstöcken und andern Holtzschnitten. Hier kom-men sehr siele merckwürdige Anmerckungen vor.Der Hochehrw.Herr Verfasser wird mir gütigst er-lauben, daß ich mir aus diesem.Capitel p. 255. und256. meine eigene Lvorre, so in meinem erstenTheil von Worrzu Wort p.^oz^ecz. stehen, vindi-cire. Vermuthlich hat er mich zu nennen vergessen.Welches er sonsten fleißig gethan, einige wenige Stel-len noch ausgenommen, die ich gerne verschweige,weil sie nicht so augenscheinlich sind. Ich erinneredieses nur deswegen, damit man mich nicht beschuldi-gen möge, als wenn ich ihn ausgeschrieben hatte; ImVI. Capitel wird der mannigfaltige Nutzen derBuch-druckerey vor Augen geleget; Das Vll. Capitel zeigt uns die Eigenschaften und Pflichten der Buch-drucker. Hier werden absonderlich in einer löblichenAusschweifung die gelehrten Buchdrucker nahmhastgemacht Das Vlil. und letzte Capitel handelt vondenen Pflichten, welche man in Ansehung der Buch-druckerey zu beobachten hat. Ich bekenne noch-mals . daß ich aus diesem Buch viel gelernet habe,davor ich dem Herrn Verfasser den gebührendenDcmck abstatte. Wenn sich mehr Liebhaber fan-
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