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",ahrenack Sanuebalat erbaut worden war. Diese Zerstö- Jahre?ladtRom ^'"^ hinderte die Samaritaner nicht, ihren Got- ^-hr. G^ ' tesdienst auf diesem Berge fortzusetzen, und bey-
625. dc Völker blieben unversöhnliche Feinde. Ein 129.Jahr darauf nahm ganz Jdumäa, welches durch
die Siege des HyrcanuS mit dem KönigreicheIuda vereinigt wurde/ das Geseß Mosis unddie Vcschneidung an. Die Romer verwillig-ten dem Hyrcanus ihren Schuh immer noch, undzwangen die Syrier, die Städte wiederzugeben,
626. welche ihnen entrissen worden waren. Der-Yoch- 128.muth und die Gewaltthätigkeit des DemetriusNicator ließen Syrien nicht lange in Ruhe. DieVölker empörten sich. Aegypten, Syriens Feindinn, gab den Syriern den Alexander Ze-bina, einen Sohn des Balas, zum Könige,
629. um ihre Unruhen zu unterhalten. Demetrius 125.wurde geschlagen, und Cleopatra, welche glaubte,daß sie unter ihren K indern würde unumschränkterherrschen können, als unter ihrem Gemahle,ließ ihn umbringen. Sie begegnete ihrem al-
6zo. ^sien Sohne, Seleucus, nicht besser, der wider 124»ihren Willen herrschen wollte. Ihr zweyterSohn, Antiochus, mit dem Zunamen Gryphus,hatte die Rebellen gcdemüthigc, und kam trium-phircnd zurück. Cleopatra überreichte ihm bey 121.einer Feyerlichkeit einen vergifteten Pocal vollWein; allein ihr Sohn war von ihrem mör-derischen Vorhaben benachrichtigt, und zwang sie,denselben selbst auszutrinken. Sie hinterließ nachihrem Tode in dcn KinderN/die sie von den beydenBrüdern, vom Demetrius Nicator , und vomAntiochus Sjdetes, gehabt hatte, einen Samen
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