izo Bischof Bossuets Einleitung
JHro nach semer Weichlichkeit wieder, und schlug den Dio«Lbu^Ee- ^^/n indem er die Flüchtigen verfolgte,
wurde er von einem der Seinigen umgebracht,dessen Frau er verführt hatte. So wurde dasReich von dem gewaltthätigsten und liederlichsten
286. Herrn von der Welt befreyt! Diocletian regiertemit Nachdrucke, allein mit einem unerträglichenStolze. Er ernannte den Maximian zu seinemMitkaiser, ob er sich selbstgleich die oberste Gewaltzu erhalten wußte, damit er im Stande wäre,den Feinden des Reiches zu widerstehen, die sichvon innen und von außen wider ihn auflehnten.
291» Jeder Kaiser machte einen Cäsar. ConstantiuSChlorus, und Galerius , wurden zu dieser hohenWürde erhoben. Kaum konnten diese vier-Prinzen die iast so vieler Kriege bestreiken.Diocletian floh aus Rom , das ihm allzuunordent-lich vorkam, und schlug seinen Siß in Nicomrdienauf, wo er sich nach orientalischer Weise anbeten
^97» ließ. Unterdessen überließen die Perser, welchevom Galerius überwunden wurden, den Römerngroße Provinzen und ganze Königreiche ^. Ga-lerius wollte nach so glücklichen Erfolgen kein Un-terthan mehr seyn, und verachtete den Namen ei-nes Cäsars. Er fing an, dem Maximian eineFurcht einzujagen. Eine lange Krankheit hatteden Verstand des Diocletians geschwächt, undGalerius zwang ihn, ob er gleich sein Schwie-gersohn war, das Reich zu verlassen. Maxi-mian mußte seinem Beyspiele folgen. Also
kam
» üuleb. IM. Lccl. UK. VIII, iz. 0rat, CoM. aälimÄ, ccec. »5. I^sÄanr. 6e morc, xerlec. c. 17,iS.