Teil eines Werkes 
[Theil 1] (1748) Discours sur l'histoire universelle <dt.>
Entstehung
Seite
132
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Bischof Bossuets Einleitung

^ahre »ach ches gebräuchlich war, auf Befehl des Maxen-^ burt ^US aber nicht angenommen Die AnnahmeZI?, der Bildnisse war die gewöhnliche Weife, dieneuen Kaiser zu erkennen. Man rüstete sich anallen Orten zum Kriege. Der Cäsar, Severus ,welchen Galerius wider den Maxentiuö schickte,brachte ihn so weit, daß er selbst in Rom vorihm erzitterte. Damit er doch aber in seinemSchrecken eine Hülfe haben möchte, so rief erseinen Vater, Maximian, zurück. Dieser ehr-geizige Greis verließ seinen einsamen Aufenthalt,wo er wider seineil Willen zeither hatte seyn müs-sen, und versuchte umsonst, den Diocletian , sei-nen Mitkaiser, aus seinem Garten wegzubrin-gen, den er zu Salone baute. Als Maximian zum andernmale zum Kaiser ausgerufen wurde,so verließen den Severus seine Soldaten. Deralte Kaiser ließ ihn umbringen, und gab zu glei-cher Zeit dem Constantin seine Tochter, Fausta .zur Gemahlinn, damit er einen Beystand wide?den Galerius haben möchte. Galerius mußte alsoauch nach dem Tode des Severus einen Beystandhaben **; er entschloß sich daher, den Licinius zumKaiser zu ernennen. Diese Wahl aber verdroßden Maximin, der dieser höchsten Würde durchdie Würde eines Cäsars, die er bekleidete, naherzu seyn glaubte, als Licinius . Nichts konnteihn bewegen, sich dem Licinius zu unterwerfen,und er machte sich im ganzen Oriente zum unum-schränkten Herrn. Es blieb dem Galerius bey-nahe nichts, alsIllyrien, übrig, wohin er sich be-

geben

* il>!<l. c.26, 27.

il>i^, c. -s, 29, zs» Zl, z?.