,44 Geschichte der christlichen Religion.
Gott . Und ein jeglicher Geist, der da nichtbekennet, daß Jesus Christus ins Fleisch ge-kommen ist, ver ist nicht von Gott . Das istder Geist des N?idcrchnsts - - tVir zeu-gen, Haß der Vater den Sohn zum Heilandeder N)elc gesandt habe. tVelcher nun beken-net, daß Jesus Gocres Sohn ist, in dem blei-bet Gort, und er in Gott .
Aus eben dieser unreinen orientalischen Philoso-phie floß die Lehre, daß wir keine Auferstehung un-serer Leiber hoffen dürften. Hymenäus und Phile-tus, und Alexander, behaupteten diesen Irrthumschon vor den Menander Ihre Lehre fraß, nach dem»Tim.l,2,o. Zeugnisse des Apostels Paulus, unter den Glaubt-2Tim.2,>8. gx,^ wie Krebs um sich. Ob vielleicht Hermo-genes, Phrygellus, und Demas, von denen ebendieser Apostel erzahlt, daß sie am Glauben Schiff-bruch gelitten, die Wahrheit verlassen, und dieWelt lieb gewonnen hätten, in eben diese Irrthü-mer verwickelt worden sind, oder ob sie nur die Bahnder Gottseligkeit verlassen haben; das läßt sich nichtgewiß bestimmen.
Unterdessen konnten diese falschen Lehren, so lan-ge noch die Jünger Jesu Christi lebten, der wah-ren Religion, die sie verkündigten, nicht so nach-theilig werden, als sie solches in den folgenden Zei-ten wurden. Gott beschützte die Wahrheit, die,weil die Kirche noch schwach und neu gepflanzt war,eines außerordentlichen Schuhes nöthig hatte; theilsdurch das Ansehen, welches er den Aussprüchen verApostel mitgetheilt hatte; theils durch die Züchtigun-gen, welche sie oft die Haupcer der Irrenden em-,Tim,i,2c>. psinden ließen. So hatte Paulus den Hymenaus
und