Teil eines Werkes 
Bd. 2 (1782)
Entstehung
Seite
139
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Von den Präpositionen. §. 520. FU

dasVret bohren, durch das Papier stechen,der Schuß ist durch den Rüras) gegangen,die Zxugel fuhr durch die Mauer, einem durchden Sinn fahren, durch die Thür gehen,durch das Fenster sehen, durch den Stromschwimmen, einen Strich durch die Rech-nung machen, durch die Fingersehen, durchdas Haus gehen. Figürlich bedeutet: i. eineZeitdauer: durch alle Jahrhunderte; wo auchhinten stehen kann, alleIahrhunderce durch,dasganze Jahr durch; und oft hinten stehen muß:die ganze ^acht durch wachen, den Tagdurch herum irren. Allein, da in diesen Fällenauch hindurch stehen kaun, alle Jahrhundertehindurch, die ganze HTZacht hindurch: so schei-net durch hier ein bloßes Umstandswort zu seyn, dadenn der Accusativ bloß von dem Begriffe der Zeit-dauer herrühren würde, so wie man ohne allePrapo-sition sagt, ich habe drey Tage gewartet. 2. EinMittel: durch Geld richtet man alles aus,durch langen Gebrauch abgenützet werden,sie machen mich durch ihre Güte unruhig,durch gerechte Geseye blühcte Athen , aberdurch Unbändige Freyheit zerfiel es, ich willdurch niemanden glücklich werden, als durchsie, Gell. In andern Fällen ist mir schicklicherund üblicher, z. Eine wirkende Ursache: durchihn bin ich glücklich geworden. Weil hierleicht eine Zweydeutigkeit mit der vorigen Bedeu-tung entstehen kann, so ist diese Bedeutung die sel-tenste, und nicht anders als mit Vorsicht zu gebrau-chen. 4. Eine Vermenguug, Vermischung, dochnur in Verbindung mit einander: alles durcheinander mengen, mischen, werfen u.s. f. Oftist es ein bloßes Umstandswort, z. B. wenn es hin-ter