Teil eines Werkes 
Bd. 2 (1782)
Entstehung
Seite
340
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Z40 I. Th. 4.Abschn. Syntax.

der arme Mann, rvie sehr danert er mich.Aber nicht unmittelbar bey demselben in einem undeben demselben Satze, weil jedes Ding, welches nichtals die erste oder zweyte Person angekündiget wird,für die dritte Person gehalten werden muß. Nicht,der Fremde, er ist gekommen, auch eigentlichnicht, er ist gekommen, der Fremde^ sondern,der Fremde isi gekommen.

Der Nachdruck verstattet hier indessen sehr gernund oft eine Ausnahme, in welchem Falle denn dasSubstantiv mit seinem Pronomine, oder auch um-gekehrt, das Pronomen mit seinem Substantive, eineApposition ausmacht: der balsamische Schlaf,er fliehet die Elenden, oder er, der balsamischeSchlaf, fliehet die Elenden, oder mit der In-version, die Elenden fliehet er, der balsamischeSchlaf, alles für das mattere, der balsamischeSchlaf fliehet die Elenden. So auch: diesesLeben, rvie kurz ist es, oder rvie kurz ist es,dieses Leben; er kann ihn nicht fassen, denSchmer;; Antonin, er, der nicht die Pracht,nur die Einfalt der t^atur liebte. Aber nurder Nachdruck allein entschuldigt diese Wiederho-lung, oder gedoppelte Bezeichnung der dritten Per-son; geschiehet sie im gemeinen ^eben ohne Absichteines Nachdruckes, so wird sie ein Fehler: sie sindnoch nicht reif, die Äpfel; die Fremden, siesind fchon rvcg; besser, die Äpfel sind nochnicht reif, die Fremden sind schon rveg.

Genitiv §. 640. Daß die persönlichen Pronomina, wennnach Zahl- sie mit Zahlwörtern verbunden werden, gern in denWörtern. 'Genitiv treten, und alsdann allemahl voran stehen,es sind unser zehen, ihrer waren viel, ist be-reits §. 6zi bemerket worden. Reiner, mancher,

einige