Z6e> I.TH. 4.Abschn. Syntax.
dcutungen des Determinativ: paßt. Eigentlich istdas der hier auch der bestimmte Artikel, der abernicht ohne Substantiv stehen kann. Soll hier jaein Pronzmen stehen, so schickt sich in diesem Falledazu keines als jener, weil dieser vorher gehet.Aber in andern Fallen ist die Wiederholung besser,zumahl vor einem Genitive: hier ist mein Ärief,aber den ihres Freundes finde ich nicht.
§. 658. U)er und im Neutro was werden sehrhäufig determinativ gebraucht, da denn ein der dar-auf folgt: rver mich in das Gesicht lobc, derist mein Freund nicht. Indessen ist dieß eigent-lich eine Versetzung, wo der mit einem Ralativobegleitete Nachsatz voran stehet, für derjenige istmein Freund nicht, welcher mich in das Ge-steht lobt; in welchem Falle gern das kürzere rverfür welcher, und der für derjenige gebraucht wird.
Selbiger bestimmet um des fehlenden Artikelswillen schwacher als derselbe, (S. Th.i. §.z?i.);es wird daher im Hochdeutschen nicht mehr eigent-lich determinativ gebraucht, wie wohl noch im Ober-deutschen geschiehet: selbiger Mensch, welchenwir gestern sahen, besser derjenige, oder wenndie Identität mit bezeichnet werden soll, eben der-«selbe. Wohl aber gebraucht man es noch demon-strativo-relativ: so wie die Vögel ankamenfing man selbige weg, für ste oder dieselben;doch auch hier noch am liebsten einen Mißklang zuvermeiden: fingen ste selbige weg, für ste ste;oder wenn keine so genaue Bestimmung, als der-selbe gewähret, nothwendig ist: man bestraft dieFehler an den Rindern, damit sts selbige nichtwieder begehen.
§. 659.