i. Kap. 6. Verbum. §. 68r. M
zu erwarten habe, sondern daß mein Ausspruch zuEnde ist, weil ich die Begebenheiten einzeln nebeneinander stelle, sie aber nicht als auf einander folgendvortiage, in welchem Falle der Zuhörer noch denVerfolg erwarten würde.
§. 68>. Die beyden Futura, S. Th.i. §.410. Gebrauchunterscheiden sich eben so von einander, als das Per- des Zumri.fecti'M und Plusquamperfecmm; das LururumabsolMUM wird gebraucht, wenn eine Veränderungüberhaupt und ohne alle Beziehung als künftig an-gegeben werden soll: bald wird der Frühlingkommen; wenn werde ich ihn wiedersehendwenn Felsen zerschmelzen und Gebirge ver-schwinden werden, dann werden diese ihrenGcharz kennen lernen. Dos Lumrum cracrmnaber, wenn die eine Veränderung bey dem Anfangeder folgenden als völlig vergangen vorgestellet werdensoll; oder wenn etwas nach der gegenwärtigen Zeitals zukünftig und nach einer gewissen folgenden Zeitzugleich als vergangen vorgestellet werden soll: wennmein Gebein längst wird verweset seyn, dannwerden die lVelren alle vergehen.
Man hat mir die Aufnahme dieses zweyten Fu-turi getadelt, S. Th.i. Vorr. S XU, i. weil das- 'selbe zur Conjugatione periphrastica gehöre; 2. weilnran auch das Perftctnm dafür gebrauche, undz. weil es allenfalls nur im Activo vorkomme, nichtaber im Passive». Allein diese Gründe sind nichthinlänglich, dasselbe um seine Stelle in der Sprach-lehre zu bringen. Denn 1. gehöret das Fnturumeractum nicht mehr zur Conjugatione periphrasiicaals das absolutum, weil außer dem Präsent! undJmperfecro im Deutschen alles Conjugatio periphra-siica ist. 2. Freylich gebraucht man oft das Per-Adel.-V.Spr. II. L. Bb fecmm