M I. TH. 4.Abschn. Syntax.
gewöhnlich ist: es würde sehr gemein lassen,wenn man nichts anders sehen wollte, alswas durch eine natürliche Folge aus einan-der flösse, für fließet; er hat mich versichert,daß er ein scharfsinniger Mann wäre, undmehr Bücher gelesen hätte, als Stunden imJahre wären, für sind, Gell, man jage, wasman wolle, für will; ich habe versprochen,daß ich ihn? so lange nachsehen wolle, bis erseine N)aaren zu Gelde gemacht habe, fürhat. So wie überhaupt der Gebrauch des Conjun«ctweö unschicklich ist, wenn keine Ungewißheit densel«b n erfordert: sprich, warum käm er nicht,wenner beständig wär, Gell, für kommt und ist.
f leickigl'il- §. 687. Indessen kann es oft gleichgültig seyn,lm.r Ge- wacher Modus gefetzt, oder wie das Predicat vonr!! Modo- wird, oder vielmehr, wie es
tum.° Sprecht »de genommen haben will: der Spie-gel erinnert mich, daß es Zeit sey (oder ist),ernsthaft zu werden; wo der Nachsah entwederrelativ oder positiv genommen werden kann; freuedich, als einer, der da weiß, daß die Betrüb-niß sich zur Freude erheben könne, bezeichnetnur die Möglichkeit, kann aber die Gewißheit;sollte man es ihm wohl ansehen, daß er zor-nig seyn kann oder könntet gäbe es nicht nochin allen lVeltcheilen wilde Völker, so wür>den wir gesittetere uns vielleicht kaum träu-,nen lassen, daß ein solcher Zustand möglichsey, oder ist.
yrüsens §. 6Z8. Was §. 677 von der Bedeutung desnndJmpcr- JmperfecteS gefügt worden, gilt bloß von dem In.ftmnnCon- dicatwe, nicht aber von dem Conjunctive, dessen Im-Mmv«. perfett nichts vergangenes, sondern etwas unge-wisses