Teil eines Werkes 
Bd. 2 (1782)
Entstehung
Seite
410
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4ic> i.TH. 4. Mschn. Syntax.

du bathest mich, es dir zu geben; wir denkennoch heute abzureisen; sie drohen sich zu rä-chen; ermähne ihn zu folgen; sie hoffenglücklich zu werden; er fürchter sich zu kom-men ; er getrauet sich nicht es zu sagen; erglaubt zu irren; das hindert uns zu kommen;man riech mir es zu thun; sie fchämer sich eszu gestehen; es scheinet zu verschwinden; ertrachtet sich hervor zu thun; du untersiehestdich zu reden; er verboth mir es zu sagen;er verlangt es zu sehen; ich verspreche zu fol-gen; ich wünsche es zu erleben; ich vergaßzu kommen. Ungleichen mit dem Participio Prä.teriti, sowohl im passiven Verstände: die Schö-pfung schien einem ewigen Tode übergebenzu seyn; es kränkte ihn, sich übertroffen zusehen. Als auch im activen: er behauptet esgesehen zu haben; er bekannte es gethan zuhaben. Welche Arten des Ausdruckes mit daßaufgelöset werden können: es schien, daß dieSchöpfung einem ewigen Tode übergebensey; er behauptet, daß er es gesehen habe.Oft können auch zwey mit und verbundene Säheauf diese Art zusammen gezogen werden, doch nur,wenn der lehte in dem ersten gegründet ist: Ichdarf mich nicht der Gefahr aussetzen, diefengefährlichen Menschen zu fehen, für und die-sen gefährlichen Menschen sehen. Aber nicht,wenn beyde bloß neben einander gestellet sind, undzwey verschiedene Prädicate enthalten: ich will sogleich an ihn schreiben, und ihm danken;nicht ihm zu danken, so häufig dieser Gallicis-mus auch bey ungeschickten Übersetzern und Schrift-siellern vorkommt.

(2) Eine