4i8 Th. 4.Abschn. Syntax.
bleiben, heissen und scheinen. Salomo warein Ronig; Lajus ward ein Aausmann oderist ein Kaufmann geworden; L.älius bleibeimmer ein Nind; Alexander hieß der Große;er scheint ein ehrlicher Mann.
iLr schien ganz von dem G!ück des Vaterlands beseelt,Ganz pacrioc und Freund, Weiße.
Wo doch bey scheinen immer zu seyn ausgelas-sen ist.
4. Diejenigen Verba , welche im Activo einengedoppelten Nahmen im Accusativs erfordern, Siehe§. 7Zo, verlangen im Passiva diese Nahmen imNominative. Dergleichen Verba sind heisten,wenn es für nennen stehet, nennen, schelten,schimpfen, taufen, für in der Taufe benennen,firmeln, in der Firmelung benennen: er ist einBecrieger geheissen, genannt, geschimpft, ge-scholten worden; das Rind wird Friedrichgetauft, Caspar gefirmelt werden. Dieser undder vorige Fall sind genau mit einander verwandt,und in beyden sagt man eigentlich, daß das Verbumzwey Nominative regiere.
Verbi«- §. 708. Wenn zwey Substantive vermittelst derdung Partikel als mit einander verglichen, durch dieselbezweyerNo- ^kläret, erläutert oder eingeschränket werden, so sie-mit?. he" beyde in einerley Casu, S. §. 610, folglich imNominative, wenn sie das Subject ausmachen: erblüher als eine Rose; wir schreiben uns alsFreunde; ich als ein alter Mann sollte wohlwissen, was ein Glück ist; er fiel als einHeld. Wo aber dieses als nicht weggelassen wer-den darf, weil dessen Bedeutung durch nichts ersetzetwerden würde: Gott strzr Rönig immerdar,OpiH z ein kleiner Mars stund er, Gleim; ein