424 i. Th. 4. Abschss. Syntax.
big ist, wenn der unbestimmte Artikel dazu kommt,an einem Sonntage reisen.
(2) Auf die Frage wie langes eine Zeitdauerzu bezeichnen, aber nur noch selten, und in einigenwenigm Fällen: er warrere zwey ganzer Grun-den, Jahre, Tage u. s. f. wofür doch der Accusc^tiv theils gewöhnlicher, theils besser ist.
».Verhält- §- 7l4. 2. Das Verhältniß des Ortes, gleich-niß des falls nur noch in einigen Fällen: aller Orren, hie-Lrtes. sigen Orces, etwas gehörigen Ortes melden.Auch hier ist der Gibrauch der Präpositionen im Hoch-deutschen gewöhnlicher und bestimmter: an allenOrren, an hirsigem Orte, etwas an dem ge-hörigen Orte andringen.
z. Der Art §. 715- Z> Das Verhältniß der Art undund Weise, weise, wo der Genitiv gleichfalls anstatt einer Prä-position stehet; freylich in sehr vielen Fällen, welcheaber doch immer von dem Gebrauche abhängen, folg-lich nicht willkührlich vermehret werden dürfen. Da-hin gehören z. B. einiger Maßen, gewisser Ma-ßen, für auf einige, auf gewisse Art; dieser Ge-stalt; folgender Gestalt; geraden Weges; ste-henden Lußes; sporenstreichs, wo der Genitivschon in das Adverbium übergehet; guten Theils,größten Theils, ich meines Theiles; sich einerSache alles Ernstes annehmen, mit allem Ern-ste; meines Wissens, meines Bedünkens, soviel ich weiß, wie mir däucht; unverrichteterSache; Hungers sterben, vor Hunger; einesschmählichen Todes sterben; der Hoffnung,des Zutrauens, jemandes Gnade leben; seineWaare guten Raufes geben. Besonders inmanchen Fällen mit dem Verbo seyn: Willensseyn, (wofür in Willens seyn und in Willens
haben