Teil eines Werkes 
Bd. 2 (1782)
Entstehung
Seite
430
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4zo i. Th. 4-Abschn. Syntax

Fehlen: des rechten lVeges fehlen, besserden rechten N)eg verfehlen.

Führen: ich will dich des tVeges führen.Es. z?; besser, den ^Veg oder auf den: lVege.

Gedenken, nur wenn es sich ennn-rn, und Mel.dung thun bedeutet: gedenke meiner im Desien,auch mit an; einer Sache gedenken, ihrererwähnen.

Gelten: es gilt Aufmerkene; in andern Be-deutungen stehet der Accusativ.

Genesen, entbunden werden : eines Sohnesgenesen; im Hochdeutschen sagt man lieber, voneinem Sohne entbunden werden.

Genießen: der Ruhe genießen. Außer derhöhern Schreibart lieber mit dem Accusativ?.

Geschweige»,: ich geschweige der übrigenFehler; des übrigen zu geschweige».

Gewöhnen: einer Sache gewöhnen; edlerderfelben gewohnt werden.

Harren: harre des Herren, Ps. 27; besserauf den Herren.

Hoffen: einer Sache hoffen; jetzt durchgan-gig mit auf.

Hüthen: eines Dinges; jetzt jederzeit mit demAccusativs.

Aennen: ich kenne des Menschen nicht,Matth. 26; jetzt allemahl den Accusativ.

Lachen: einer Sache lachen, lieber, sie ver-lachen, oder über sie lachen.

Mangeln: sie mangeln des Ruhmes; jetztgewöhnlicher unpersönlich, es mangelt ihnen andem Ruhme.

Mißbrauchen: einer Sache; jetzt lieber mitdem Accusativs.

Pflegen: