i. Kap. 8. Verbum u.Subst. §. 718.719. 4Z»
Pflegen: seines Leides pflegen; auch häufigmit dem Accusative. Nur die halb veralteten Aus-drücke, der Liebe, der XVolluft pflegen, sind nurallein im Genitive qewöhnlich.
Schonen: schone meiner; seiner Gesund,heir schonen. Sonst auch mit dem Accusativs.
Sporren: jemandes sporren; sonst auch ver-spotten, mit dem Accusativ, oder Über etwasspotten.
Verbleichen und Verfahren, nur mit dem Ge.nitive Todes, in den veralteten Ausdrücken Todesverbleichen,Todes verfahren, d.i. sterben.
Verfehlen: des rechten Zweckes verfehlen,bester mit dem Accusativs. >
Vergessen: jemandes vergessen; jetzt durch-gängig mit dem Accusativs.
Verschonen, häufiger jetzt mit dem Accusativs.
XVarrcn, einer Sache rvarccn, jetzt dafürauf etrvas rvarren. Für seines Amres warten,gebraucht man lieber abwarten mit dem Accusativs.
Wenn aber das Substantiv nicht gerade der lei-dende Gegenstand ist, sondern die Materie, das Ganzeu. s. f. bezeichnet, so gebraucht man statt des altenGenitives im Hochdeutschen lieber die Präpositionvon: trinke des ^Veincs, besser von dem tVei-ne, oder etwas N>ein; iß des Vrores, besservon dem Broce.
z. Verbindung des Verbi mit dem Dative.
§. 719. Der Dativ bezeichnet überhaupt das 1. DoSVerhältniß desjenigen Dinges, an welchem die Wir- G.-»z>',wor-kung des Verbi vorgehet, oder auf welches sie sich ""^A".durch einen Umweg erstreckt. Da dieses nun ge-meiniglich eine Person ist, indem dieses Verhältnißbey Sachen am häufigsten durch eine Präposition be-zeichnet