Teil eines Werkes 
Bd. 2 (1782)
Entstehung
Seite
432
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4Z2 I. Th. 4. Abschlt. Syntax.

zeichnet wird, so wird dasselbe das Verhältniß despersönlichen Gegenstandes genannt, wenn esgleich keine eigentliche Person, sondern eine Sacheist. So muß man auch die Ausdrücke der Dativder Person und Accusativ der Sache, oder desleidenden Gegenstandes verstehen, indem diewahre Person in die Stelle der Sache, die wahreSacke aber in die Stelle der Person treten kann.Sache ist hier dasjenige Ding, auf welches sich dieWirkung des Verbi unmittelbar, Person aber, aufwelches sie sich durch einen Umweg beziehet. DerDg5i6 bezeichnet folglich:

-I. Das Ganze, an welchem der Begriff desVerbi vorgehet, so fern eine Person ist, oder dochals Person gcdacht wird. Einem das Brot ausdem Munde nehmen; wo zwey selbständige Din-ge sind, welche verschiedene Verhältnisse bezeichnen,und beyde von dem Verbo regieret werden; eines,auf welches sich der Begriff des Verbi unmittelbarbeziehet, das Vror, welches folglich im Accusativ»stehet, und eines, an welchem die Handlung desVerbi vermittelst dieses AccufativeS, folglich durcheinen Umweg, vorgehet, welches daher der persön-liche Gegenstand ist, einem. Es ist zwar noch eindrittes da, welches den Umstand des Ortes andeutet,allein dieser wird durch die Präposition aus bezeich-net. Am häufigsten ist dieser personliche Gegenstand«ine wirkliche Person: denn eine Sache wird, wennsie in dieses Verhältniß tritt, gern durch eine Präpo-sition ausgedruckt; einem etwas nehmen, aberden Hut von der tVand, das Buch aus demFenster nehmen. Oft bekommt freylich auch dieSache den Dativ, besonders in der höhern Schreib-art, der Asse die Vlärrer abbrechen; allein als-dann wird sie auch als eine Person betrachtet.

Dieser