Z.Kap. 8. Verbum u.Subst. §.721.722. 455
oder seyn zum Hülfsworte annehmen. Da sie In-trunsltiva sind, welche keinen leidenden Geqenstcndhaben, so fällt auch der Accusativ desselben von selbstweg. Verba dieser Art sind: einem anliefen,angehören, ausweichen, begegnen, dasbeskomme mir, stehet mir bevor, bleibet mir,einem bey allen, danken, dienen, drohen,fluchen, folgen, fröhnen, an die Handgehen, das gedeihet ihm, einem gefallen, ge-hören, gehorchen, gelingen, gerathen, gesche-he»», geziemen, glauben, gleichen, leuchten,lohnen, nüyen, einer Sache obliegen, einemrathen, schaden, schmeicheln, das scheinetmir, ihm ist ein Zxind gestorben, sich einerSache unterziehen, das ist mir zu hoch, erist mir gecreu, einem Dinge steuern, wider-stehen, einem rroyen, wehren, weichen, win-ken, wohl wollen, das wird mir zur Last,wie wird mir, und hundert andere mehr, wohinauch die unpersönlichen Verba gehören: es ahn-det, bekommt, ekelr, beliebet, gebricht, ge-ziemet, grauer, träumet, schwindelt mir,es verschlägt mir (nicht mich,) nichts, esschauert mir.
§. 722. Bey einigen Verbis scheint es Zweifel- Streitigehaft zu seyn, ob der Dativ oder Accusativ siehe» Verb«,müsse. Die vornehmsten sind:
Ankommen. Da kam mich Furcht undZittern an, Hiob 4; und es kam sie hart anüber der Geburt, i Mos.zS-, es wird dich Angstankommen, Jer. 1?; doch kömmt mich balddie Lust zu schreiben wieder an, Opih; gitternund Entsetzen möchte einen ehrlichen Nerl an-kommen, Less. Ich weiß nicht, woher in diesen und
Ee s andern