440 i. Th. 4. Abschn. Syntax.
die Frau den Mann; welches ist da der Person«liche, und welches der leidende Gegenstand? Indes-sen haben doch auch gute Schriftsteller sich mit zudiesem wahren Sprachfehler hinreißen lassen: ichweiß nicht mehr, wie viel sie mich kosten.Gell, kostet er sie so viel^ eben ders. es kostetihn nur ein einiges TVort, juth. es kostet sienur ein tVorc, Rabrn. ich habe, so viel esmich auch kostete, mir ihm gesprochen, Hermes.Wer sich den Unterschied des persönlichen und leiden-den Gegenstandes klar denkt, wird nicht in Versuchunggerathen, die Person in den Accusativ zu setzen: daskoste ihm seinen ersten Sohn, Jos. 6; es ko-stete ihm seinen ersten Sohn, i Kön. 16; manglaubt seine Dienstsertigkcit koste ihm vieleMühe, Gell, es mag ihrem Herzen viel ko-. sten, dieß zu verschweigen, eben ders. Dagegender Pleiö als der leidende Gegenstand jederzeit denAccusativ erfordert: es wird denAopf nicht ko-sten; wenn es auch meinen Hals kosten sollte.Lehren, S. davon §. ?zc>.
Nnmerkun- §- 72?. Man merke voll dem Dative des verfin-gen über lichen Gegenstandes noch,den Dstw. ^ Verbum kann in einer Bedeutung denDativ, und in einer andern den Accusativ erfordern,nachdem dessen Begriff entweder auf den persönli-chen oder auf den sächlichen Gegenstand wirkend ge-dacht werden muß: die Sache hat mir nichtwollen angehen, d. i. gelingen, und die Sachegehet mich an, betrifft mich; einem rufen, ihmzurufen, ruf mir in meiner letzten Noch, undeinen rufen, rufen, daß er komme.
2. Aber auch in einer und eben derselben Be-deutung kann ein Nennwort bald im Accusativs,
bald