Teil eines Werkes 
Bd. 2 (1782)
Entstehung
Seite
443
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z.Kap. 8. Verbum u. Subst. §.726.727. 44z

dem blanken Stahl des wilden Mörderslächelt, eben dcrs. der Gurgel ich nicht,ich esse nur dem tragen, Opitz; ihin duftenfrühe Diolen, ihm grünt der^rde beschatte-ter Schoß, Utz.

§. 726. Es gibt freylich noch eine Menge ande- Datlv mit»er Verhaltnisse, welch- durch den Dativ ausgedruckt Pr-positis-»verden, z. B. des Mittels und des Werkzeuges, der "eu.Gesellschaft, der Verbindung, der Zeit, des Ortesder Ruhe, des Ortes des Anfanges einer Bewegungu. s. f. Allein sie werden nicht durch den Dativ al-lein bezeichnet, sondern nehmen zu desto größererDeutlichkeit eine Präposition zu Hülfe, S« Th. 1.§. 510.526.527.

4. Verbindung deß Verbi mit demAccusativ?.

§. 727. Wir reden hier wieder nur von den Ver-1. Er be-hältnWn, welche der Accusativ für sich allein, und zeichnet»«»ohne Zuziehung einer Präposition ausdruckt. Diefe Ag^"Verhältnisse sind nun: ^d.'

1. das Verhältniß des leidenden Gegenstandes, Bey Mi-eder desjenigen Dinges, auf welches der Begriff desVerbi eigentlich wirkt. Oben ist schon gesagt wor-den , daß dieser leidende Gegenstand in den Sprach-lehren die Sache genannt wird, es mag nun übri-gens an sich eine Person oder Sache ftyn, um es vonder Person, oder dem Dinge, worauf das Ver-bum nur durch einen Umweg wirkt, zu unterscheiden.Dieses Verhältniß des leidenden Gegenstandes, istnicht allein von den Deutschen, sondern auch von fastollen bekannten Völkern sehr lebhast empfunden wor-den, daher sie es alle durch den Accusativ ausdrucken,außer in solchen Fällen, wo die Empfindung nicht

klar