Teil eines Werkes 
Bd. 2 (1782)
Entstehung
Seite
544
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544 i'TH. 4. Abschn. Syntax.

oder andern zusammen gehörigen Conjnnctioncn eineverschwiegen wird: kommt er, so ist es gm, für,wenn er koinmc; fthe ich ihn, so will ich esihm sagen, für, wenn ich ihn sehe; bin ichgleich arm, so bin ich doch tugendhaft, für,ob ich gleich arm bin.

7. Nach so lind da, wenn sie im Nachsäße ste-hen: wo ich bin, da will er auch seyn; wennes drey schlügt, so will ich kommen. Jnglei-chcn nach den vergleichenden solch, so, wenn sie dieRede ansangen: solch ein Mann, so ein Mensch,für die edlem ein solcher Mann, ein solcherMensch.

8. Bey der §. 799- 8. Nach allen Wörtern und Ausdrü--Aiversion. cken, weiche vermöge der Inversion die Nede ansan-gen: also will er es nicht thun:' für, er willes also nicht thun^ desto größer ist er, für,er ist desto größer; alsdann will ich es dirgeben, für, ich will es dir alsdann geben.Wohin auch die adverbischen Ordnungszahlen, er-stens oder erstlich, zweyten» u. s. s. gehören.Ferner alle mit da, dar und hier zusammen gesetztedeterminative Partikeln, wenn sie den Saß ansan-gen: dahin sollst du gehen, für, du sollst da,hin gehen; hierin liegt es; damahls gescha-he es; daraus sagte er. Jngleichen alle übrigeArten der Versetzung: einen solchen Mann ha-be ich nie gesehen; sterben will er noch nicht.Die Ursache ist, weil dergleichen Wörter hier widerdie gewöhnliche Ordnung an den Anfang der Redegestellec werden, die Aufmerksamkeit vorzüglich aufsie zu richten. Da sie nun zunächst zur Bestim-mung des Verbi dienen, so muß dasselbe ihnen sonahe als möglich gebracht werden, daher denn der

Nomi-