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Bd. 2 (1782)
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i.Kap. Allgemeine Grundsätze. §.14. 667

Muselmänner, Sorbet, Moschee, Amurach,Mahomed, Ve;ir, Vafsa, Ianirschar, »segi-re, Nararoane u. s. f. Man hat in den neuernZeiten mehr als einmahl den Vorschlag gethan, undwohl gar versucht, diesen Wörtern ihre eigenthüm-liche Gestalt wieder zu geben, und Oschmanen,Gschmanisch, Müsulman, und im Plural,Moslemin,, Scherbech, Messched, Morad,Muhammed, N)essr, Paschscha, Ienkid-schäri, ^.cdsjera, ^ierwane zu schreiben und zusprechen. Allein, l. die erster» veränderten Formensind einmahl allgemein gangbar, und sowohl Gelehr-ten als Ungelehrten verständlich, und haben gewisserMaßen schon das Deutsche Bürgerrecht erhalten,eben so sehr alsAanzel, Pflaster, Priester u.s.f.2. Die wahren Formen sind nur in so fern zu em-pfehlen, als dadurch der Bau des Wortes aufge-schlossen, und durch die deutlicheKenntniß des Bauesdie Verständlichkeit befördert wird. Bey morgen-ländischen und andern unbekannten Sprachen findetdas nicht Statt, weil nur sehr wenige sie bis zu demGrade kennen und verstehen, und diese wenigen mitdem übrigen. Theile der Nation in keine Verglei-chung kommen. Allen übrigen würden die wahrenFormen eben so willkührliche Zeichen seyn, als dieveränderten, und noch dazu die Unbequemlichkeit ha-ben, daß sie unbekannt sind, folglich die üllgemeinsVerständlichkeit stören, z. In den verändertenFormen sind die fremden Wörter der Deutschen Aus-sprache näher gebracht, und dadurch gewisser Maßennaturalisierct worden, besonders durch Vertauschungdes so widrigen und in den morgenländischen Mund-arten noch so häufigen Zischlautes mit dem sanfter» s:Moses, Assur , Gosen, Sorbet, Vassa u. s. f.Die wahren Formen Moschch, Aschschur, Go-schen,