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Freymühtige Rechenschaft des von der Gemeine zu Ephesus Abschied nehmenden Apostels Pauli vorgestelt in einer Abschieds-Predigt gehalten in der reformierten Gemeine zu St. Stephani in Bremen den 2. Aug. 1739... / von Henrich Eickel
Entstehung
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empfangen haben/ wodurch sie bequem sind/ Ihmeauf eine vernünftige und ivohlgefalltge Weife zu die-nen ; die ihnen zu keinem andern Zweck gegeben sind/als dieselbe zum Dienste und zur Ticrherrlichung ihresSchöpfers und Bundes- Gottes getreulich anzuwen-den. Weswegen auch Gott als der Einzige Vor-wurff des Dienstes feiner vernünftigen Geschöpfe vor-gestellet wird/ wenn es von dem Munde derWarhcitgeaen den Lügen-Geist alfo heissct: Es stehet geschrie-ben: Du solst anbeten GDtt/ deinen HI^rrn/und ihm allem dienen Match, iv.io. aus 5B>Mofe v,.iz.

eineln engern Ginn aber muß die durch denHMrrn der Sohn Gottes / die zweyte Pcrfohnder Hochgelebten Drey-Einheit verstanden werden/wie aus F. 2.1. unseres Textes zu ersehen. Derselbeist nach der Haushaltung der Gnaden/ in den Tagendes N. Testaments in volleftem Nachdruck ein HErrder Glaubigen: Indem er durch feine würcrlicheGnugtlmung an der Gerechtigkeit Gottes / und diedarauf erfolgte Erhöhung ein völliges Mgenthnms-Recht über dieselbe erhalten. Weswegen sie auchals ein Volck der Freywüllykeit ihm dienenmüssen im Schmuck der Helligkeit. Pf cx.z.Denn nachdem ILr gehorsam worden bis zumTode/ ja zum Tode am Hreutz; hat ihn auchGott nber die Massen erhöhet/ und hat ihm ei-nen Nahmen gegeben / der l»ber alle Nahmenist/daß in dem Nahmen IZ-sn sich beugen sol-len alle der Anie/ die im Himmel / und anfMr-den und nnter der I^rden sind/und alle Zungenbekennen / daß Msus Christus der HlLRRsiy zur )Lhre Gottes des Vaters Phil, ü n.b. Es wird aber diesem HMrrn / diesem GOtt in

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