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welche die besten und köstlichste»! Salben stin-ckend machet. Pred. Sal. x i. Daher auch GottdenHoffärtigcn widerstehet; Gleich n>ie er imGegentheil dei^Dcmühtigen Gnade gibt, i Petr.v.5.Jac.iv.6, Ics.i.vu.15.
Diese Demuht leuchtete aufeine sonderbahre wei-st in dem Vater der Gläubigen hervor/ wann er sichStaub und Asche nennete. 1B. Most xv 111. Undsie wird als eine der vornehmsten Pflichten des Men-schen angemerket/wenn es hcift: >L s ist dir gejagt/Mensch/was mit ist / und was dcrHArr vondw fordert / nemlich / Gottes N)ort halten / Liebeüben/ und demüytig einhcrgehen vor deinemGott. Mich. Vl. 8. Darin ist IEsus voracgangen/und dessen Vorbild müssen stinc Jünger nachfolgen:Lernet von mir/ denn ich bin sanftmnhtlg undvonHertzen demühtig. Mattlv x» vergl. Phil. l».z. Insonderheit lcharffet der demühtige Heyland dieseTugend seinen Aposteln ein/ wenn es zu ihnen heist:Ihr wisset / daß die weltlichen Fürsten herr-schen! und die Oberherren haben Gewalt. Gosoll es mcht seyn unter euch; sondern so jemandwlll unter euch Gewaltig seyn / der sey euerDiener: undwcr da will derVornehnkste seyn/der sey euer Rnccht. Gleich wie des MenschenSohn nickt kommeil ist / daß cr ihm dienenlasse; sondern d.iß er diene/ und gebe seinLebenzum Lösegeld fckr viele. Matth. XX 25.. 2.8.
Diesem Befehl und Beyspiel des Heylandes istunser Apostel treulich nachgekommen. Wie niedrigund demnytlg waren nicht seine Gcdanken die Ervon sich stlbst hatte? N)enn er/wie hoch er auch vorandern begäbet war/ sich dennoch vor den für-mhmsten unter den Sündern/ und vor den ge-ringsten