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sium ertnahnet und aufgewecket. Last euch denn doch end-lich überreden/ und gebt dem HErrn und seinem Geiste ein-mahl gewonnen, Ruffet aus: Du haft mich überredet/undich habe mich überreden lassen: Du bist mir zu ftarck gewor-den und dast mich übermocht.
^hr/ die ihr euch auf euer Bürgerliches Christenthumbißher falschlich verlassen / und durch einen eingebildetenGlauben eure arme und unsterbliche Seelen betrogen habt:werffet doch einmahl die Feigen-Blatter/womit ihr euch ver-geblich zu bedecken bemühet habt/ aus euren Handen weg.Bekennet mit heiliger Bekümmerniß und Schamhastigkeiteure geistliche Blosse; und fanget an/ das Spinnengewebeeigener Gerechtigkeit mit dem Mantel der Gerechtigkeit IE-su und mit den Kleidern seines Heyls zu vertauschen. Dan/es sey denn eure Gerechtigkeit besser und überflüssiger als dieder Schristgelehrten und Pharisäer/ so werbet ihr nicht indas Himmelreich kommen.
Seyd nicht mehr zufrieden mit einem auswendigen Lip-pen-Dienst; sondern dienet dem Gott / der ein Geist ist/ imGeist und in der Warhett.
Ihr/ die ihr dem HErrn einen Heuche!--Dienst ge-bracht habt: junget nun an dasjenige in der rvarheit undin Aufrichtigkeit zu thun / was ihr bißher nur im Scheinund vor den Menschen gethan habt. Gedencket / daß ihrnicht mit Menschen/sondern mit einem allwissenden Hertzen-und Nieren-Kündiger zu thun habt/ vor welchem ihr euchnicht verbergen/- und den ihr nicht betriegen könnt. Vorwelchem die Finsterniß leuchtet wie das Licht/und die Nachtwie der Tag. Der alle Wercke für Gericht bringen/ dereinem jeglichen nach seinen Wercten vergelten / und denHeuchlern ihren Lohn geben wird.
Seyd ihr von der Notwendigkeit eurer Busse und desGlaubens an unsern HErrn IE«um Christum überzeuget:Ach! gehet doch nicht länger mit Fleisch und Blut zu rathe;
sondern