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gen Wächter anders beschlossen gewesen. Es ist dannenherodillig / daß wir dem HErrn stille halten. Er hat in altemseine heilige/ uns aber hie auf Erden mehrentheils verborge-ne Ursachen. Seine Wege sind allmt richtig; deren höchsteWeißheit und Gezicmemheit wir einmahl in der Ewigkeiterkennen und heiliglich bewundern werden.
inzwischen wird der Getreue und unveränderliche ieho-bah sein Werck nicht stecken lasten. Hat er das gute Werckin euch angefangen; Er wird es auch vollenden / biß ausdcnTag IEsn Christi. Ist euch durch meine schwache Arbeiteiniger Nutze zur beforderuug des Heyls eurer Seelen zu-geflossen: schreibt solches nicht nur; sondern alleine dem zu/der mein unvollkommenes Werck geseguet / und mit seinerGnade an euren Seelen begleitet hat; da dasselbe hergegenan so vielen andern Fmchtloß und Unnütz geblieben ist.Ihm fehlt es noch nicht an Mitteln/nm dasjenige/so durchmeinen Abschied abgehen möchte / reichlich zu ersetzen. Erhat Geistes gnug übrig. Flehet den HErrn der Erudte nurmit brünstigen Seufzern an/ fo wird Er wohl wieder einentreuen Arbeiter in stine Erndte ausftossen. Unterdessen seydihr nur an eurer seite getreu. Seyd ihr durch wäre Busieund einen lebendigen Glauben an unsern HErrn IEsumChristum von der Finsterniß znm Licht/und von der Gewaltdes Satans zu Gott bekehret ? Seyd denn auch fest und un-beweglich/und nehmet immer zu in dem Wercte des HErrn/sintemahl ihr wisset / daß eure Arbeit nicht werde Vergeblichund Unnütz in dem HErrn seyu. Stehet in: Glauben;seyd männlich nnd seyd starck. Besieget durch den Glaubenden Teuffel und die im argen liegende ZVelt mit allen ih-ren reizenden und betrieglichen Schein- Gütern. Denn / al-les/ was von Gott gebohren ist/ überwindet die Welt; undunser Glaube ist der Vieg/ der die Welt überwunden hat.So werdet ihr auch einmahl das Ende eures Glaubens da-von tragen/ der Seelen Seeligkeit.
Müssen