der vsenehmsten Jubelschriften. 5 9

ausser Gchmids Pred unv Bocklers Rede ist auchzu Straßburg noch eine besondere Schrift gedrucktworden Es ist Schrägn Bericht. L.esftr hat ihnp. 12. angeführt. Soll es also ein Zusatz hsisen, soist er vergeblich. Ist es kein Zusatz zu Gestern, sosehe ich keinen Grund, wie es eine Anmerckung überHerrn Testers Arbeit seyn soll-

Hierauf lesen wir einige gute Gedancken vonRü«siers Holtzschnitten, von Johann Regiomontano,vonAnronRoburgern, von der Druckerfarbe, vonder geschwinden Ausbreitung der Buchdruckerkunst.Privat-Druckereven haben vieles darzu beygetragen.Herr besser handelt davon §. 39. p. 87 teqq.Hierzu fügt Herr Tresenreucer noch des AegidiusGuchirs syrische Buchdruckerey, und noch eine an-dere orientalische Druckerey, welche in der Altorfi-schen Universitats Bibliotheck verwahrt wird.

Nunmehry werden einige Anmerckungen überHerrn L.esiers Satz gemacht, da er den alten Buch-druckereyen einen Vorzug vor den heutigen in eini-gen Wenigen Stücken zugestehet p. i>8. Ichschreibe hier keine Schukschrift. Unterdessen glau-be ich aber, daß etz Herrn gestern an Gründennicht mangeln werde, wenn es ihm belieben soll-te zu antworten. Die letzte Anmerckung scheintmir am allermerckwürvigsten. Es berichtet nemlichder Herr Verfasser, daß er die Evangelia mirAuslegung des hochgelehrten T>. Reistrhergs^und des gedachten Johann Geilers von Aei-sersberg zu Straßburg , 1554. gedruckt

gesehen, al!wo er angetroffen, daß Jacob Oesler,beyder Rechten Docror, zu Gtcaßburg wohn-haft diesen Büchern privilegia ertheilet, und sich