Vorrede.
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doch viel näher waren, Männer wie Leibm'y,Lkcöard, Lcnfant, Corte, Salig :c. aus ihrgeschöpft haben, ist mit dem tiefsten Stillschwei-gen von ihm übergangen worden. Gleichwohlhatte auch er schon dreist behaupten können, wasich itzt um so viel sichrer behaupten darf: nehm-lich , daß in diesem Jahrhunderte schwerlich eineBibliothek in Europa so viele und so wichtigeBeyträge Zu so mancherley Theilen der Gelehrsam-keit geliefert hat, als die Unsrige.
Wenn ich es nun für meine erste Pflicht hielt,mir von diesen Beyträgen allen eine genaue undso viel möglich kritische Kenntniß zu erwerben: soschmeichle ich mir, daß ich in einiger Zeit nicht un-fähig seyn dürfte, den Mangel des BurckhardschenWerks zu ergänzen, und eine Litterar Geschichtederselben bereit zu haben, die in einem vorzügli-chern Verstände die Geschichte der Bibliothek heis-sen könnte. —
Doch was dann? Wird die Welt dadurchviel mehr bekommen, als sie bereits hat? Ein In-ventar von Schätzen, ist recht gut; aber es istkein neuer Schatz.
Und ich will es nur bekennen, was von An-fange an mein stolzrer Vorsatz gewesen ist. Mit
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