6 Vorrede.
Einem Worte: lieber für die noch künftige Ge-schichte der Bibliothek neuen Stoss zu brechen;als die Rechnungen von der verflossenen aufzu^Nehmen.
Von der Ergiebigkeit des Grundes war ichaus fremden Erfahrungen hinlänglich überzeugt;und wurde es durch meine eigene um fo mehr, alsich an jener Schrift des BermZarius einen soreichhaltigen Anbruch gleichsam zu Tage zu fin-den, das Glück hatte.
Wenn ich nun für das Weitere dem Ratheder Meisten hätte folgen wollen: so würde die Ab-fassung und Bekanntmachung eines vollständigenVerzeichnisses aller handschriftlichen Schätze derBibliothek, das Beste und Kürzeste gewesen seyn,,was ich in Absicht meines Vorsatzes hätte thun,können.
Und allerdings wäre dieser Rath recht herrlichund schön, wenn er nicht einen kleinen Fehler mitso manchem andern herrlichen und schönen Rathegemein hätte. Die Ausffchrung ist auf der einenSeite, nicht eben sehr nützlich: und auf der amdem, nicht fo recht möglich.
Denn entweder man meynet ein Verzeichnissewelches nichts als die etwcmigen Aufschriften der
Manu-