Matte stehet, daß es zu Vamberg 1461 geendet worden,und welches er daher uähev zu beschreiben für werth hielt»
Ich will damit nicht sagen, daß der Herr von Hei?neVe der erste oder einzige gewesen, der dieses alte Fabel-buch gekannt und seiner Aufmerksamkeit gcwürdiget hatte.Es war schon vor ihm von verschiedenen Bücherkemiernangeführet worden; besonders vom Johann Sauber-eus, in dem Anhange seiner Geschichte der Nürnberg !-,sehen Bibliothek, wo er die ersten Drucke dieses Bücher-schatzcS anzeiget, und es für ein Werk halt, das nicht,mit beweglichen Buchstaben gcseßet, sondern von cinge-schnittcnen Tafeln abgedruckt worden (^). 2lllein wederGauberms, noch sonst jemand, hatte etwas darausmitgetheilet, woraus der nähere Znnhalt zu schließen ge-wesen wäre: und nur der.Herr von Hsineke hatte dieAuftuerksamkeit, dieses zu thun, und dadurch den Wegzu einer' Entdeckung zu bahnen, durch deu das alte Buchuoch einen weit grösscrn Werth erhalt, als ihm von dertypographischen Seite gebühret. Er führte nehmlich dieersten Zeilen der ersten Fabel daraus an:Ewsmals ein Affe kam gerantDa es viel gutcr imisc fand n. s. w.
Und nun hatte ich die Fabeln aus den Zeiten der Min-nesinger viel weniger müssen gelesen haben, als ich sie-wirklich gelesen hatte, wenn nur nicht sogleich hätte ein-fallen sollen, daß diese zwey Zeilen ja wohl auch der An-
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(*) ^"^'ti IZiAoi-ik Lidliot^ecN R».^. I^oriber^euIiZ,Kloi-ib. ^ü.j,z. in i2mc- p. 116.