Alles dieses, wie gesagt, fiel mir iN wieder ein,ttnd ich sahe, daß ich zu Erfüllung meines alten Wun-sches, nichts brauchte, als die Hand auszustrecken, undmir gewisse Zdeeen wieder klar und deutlich zu machen, dieich mich nur eben noch gehabt zu haben erinnern konnte»
Und warum nicht? Ich fing an, und suchte; unddas erste, worauf mich unsre Catalogi wiesen, war dieeigenhändige Abschrift des Gttdms von dem cociicevivionenli, auf den er sich verschiedentlich in seinen NotenVerust. Ich ergriff ihn mit Vergnügen; aber schwerlichhätte ich mir in dein ersten Augenblicke auch wohl nurträumen lassen, welchen besondern Aufschluß er mir in ei-ner Sache gewahren würde, über Hie sich, mit und ohneVerschulden der fleißigsten und scharfsichtigsten Gelchrteil,die äusserste Dunkelheit und Verwirrung seit vielen Zäh-ren verbreitet hatten.
Diese Sache verhalt sich so. — Als Isaac Ne-Veler 1610 die alten Fabeldichter, unter dem TiteltKoloZis HelopicZ, alle insgesammt herausgab, bezog erKch zu Wiederherstellung der echten Lesart des phädrus,«uf einen gewissen Rimicius, welcher die Fabeln desselbenin Prosa aufgelöset habe. Und dieser prosaische verstüm-melte Phadrus war bereits längst gedruckt, ehe der wirk-liche vom pirhous 1Z96 an daS ^icht gezogen wurde,^leveler hatte eine alte Ulmer Ausgabe davon vor sich,die ihm Grurer ans der Heidelbergischen Bibliothek ge-liehen hatte. Gleich bey der zweyten Fabel des erstenBuchs gedenkt er derselben : Sie enim czuici-zmHui?kTciri lolut» orittions reöcMt» ierv-mz
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