!7Manr war nehmlich so glücklich, zwar nicht völligeben dasselbe alte zu Ulm gedruckte Fabelbuch, das Ne-Veler aus der Heidclbcrgischen Bibliothek gehabt hatte,aber doch ein anders ihm sehr ähnliches zu bekommen, inwelchem bis auf die deutsche Ueberseßnng alles enthaltenwar, was Neveler iu jenem gesunden hatte. Aus die-sem nun erkannte er gar bald, daß Rimiciuo schlechter-dings ein ganz neuer Schriftsteller sey, dem in dem gan-zen Werke weiter mchts gehöre, als die Ueberseßung vondem ^eben des Aesvpus, und von nur einigen wenigenFabeln desselben. Er erkannte zugleich , daß die Fabeln,welche Neveler dem Rimiciue zugeschrieben, auch hierdem Romulus gehörten; und schloß, daß sich Nevcletblos übereilt habe, wenn er dem Herausgeber der Samm-lung etwas beygelegt, was sich dieser in der Sammlungselbst nicht anmasse.
Denn für diesen, für den Herausgeber sowohl seiner,als der Neveletschen alten Ulmer 'Ausgabe, glaubte Z^ill"lanr den Rimicms wenigstens annehmen zu müssen.Er nannte daher die darum enthaltenen Fabeln des Ro-mulus, in den Anmerkungen zu seinem Romulus,fast immer Kimicii Komulum: Theils um ihn dadurchvon seinem zu unterscheiden; Theils aber auch, weil erglaubte, daß Rimicms wohl nicht immer in Hemusge-bnng dcs Romulus den Handschriften treu geblieben seyndürfte, ohne hier und da etwas von dein Seinigen hinzu-zusetzen. I.icet, sind seine Worte, emm Lrebii^ soicii-du8 vblitus eilet über cum suÄoris, tum lorralle eciiro-ris MM-I-z, tarnen u. s. w. Und dieser Verdacht, siehtman wohl, wozu er eigentlich abzwccken sollte Der ixr-
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