CMS nie das allergeringste mit dem Nomulus zu schaffengehabt; daß er weder Romulus ist, nvch den Romulusauch nur herausgegeben.
I. Jenes erstere nun ist eben das, was mich die ob-gedachte Abschrift des Lociicis Oivionenlis gelehrt hat.— Daß dieser Code.r ein Romulus sey, konnte ich zwarschon aus den Noten des Gudius schlicssen. Nur daßer vollkommen der Romulus sey, welchen Nevelet unterdem Namen Rimicms anführet, konnte ich allein ausihm selbst lernen. Es ist die nehmliche Sammlung alterFabeln, auf die nehmliche Art in vier Bücher getheilet,deren jedes die nehmlichen zwanzig enthält. Mit demeinzigen geringen Unterschiede, daß die Handschrift in demvierten Buche zwey Fabeln mehr hat, als die gedruckte-Ausgabe, wie auch sonst noch ein Paar unerhebliche Au-sätze; wogegen wiederum in dem Gedruckten eine Fabelvorkömmt, die dort fehlet. Nicht zu vergessen, daß diezzte Fabel des ersten Buchs uach der gedruckten Ausga-be, in derHandschrift zwischen der 7M1 und 8^» des zwey-ten Buchs zu stehen gekommen, wodurch diese Bücherungleich geworden, und das erste aus '9, das zweytedafür aus 21 Fabeln bestehet. WaS aber hiernachst dasHauptwerk ist, so sind auch die Fabeln selbst, hier sowohlals dort, fast mit eben denselben Worten erzahlet. DerStellen sind sehr wenige, wo die Handschrift merklich vondem Gedruckten abweicht; und in den geringern Verschie-denheiten scheinet die eine, eben so oft als das andere,die bessere Lesart zu haben. Proben hiervon zu geben,würde mich zu weit führen. Aber die beiden Fabeln will
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