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Zur Geschichte und Litteratur : aus den Schäzen der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel / von Gotthold Ephraim Lessing
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^elopo inZentem ir-ltn^m pofuere ^rnci ek^.Weil sie aber doch noch zu etwas gut ist, will ich sie ab-schreiben.

Lcriptz et in^enium ^elor>i ut gAnovernnt cmoömultgrum Ieinit!,rum ampliülmss fiiLeret viss ers>epercüli:t iiumili^us 6um sIIiAgverit multos qu!erant summi arricorum, liatuam pomerunt^elopo,cui sudllgruti lunt crculi, c^m artig vizs inZenic»intellexi, mox suizulss eciicli. Icieo cives poluimuslr.ituuin , czuvä elr alicuius liiboris bons remune-rstio: sie lcierites scczui czuerellas.Das sey zugleich eine Probe von der Treue, mit welcherGudiUS den alten Codex behandelt hat. Die Abkür-zungen, welche zweifelhaft waren, hat er mit allem Fleissenachgemahlt, ohne sie auf daö Ungewiße auszuschreiben.Und nun, wozu er noch gut ist dieser Wust! Er ist derunbekannte Belag einer sehr schonen Verbesserung, welcheGudius in jener Stelle des Phadcr gemacht hat:

Helorio inAentem lratuzm powere Httici.Dieses inZemem lt-nu-uri ist sehr unschicklich. Es wirddoch gewiß keine kolossalischc Statue gewesen seyn. Siewird doch gewiß nicht grösser gewesen seyn, als sie dieArhenienser andern verdienten Männern zu setzen pflegten.Gudius wollte also dafür gelesen wissen, ^elopi inZem'o:und Burmann gab dieser Aenderung seinen völligenBeyfall. Lrecli6erim (ZucN.'m, sagt er, c^uiz^e/v/?/ erstZn Ki3. 6exterrime conjecille ,>^?tto. Aber in

welchem Mannseriptc hatte er dieses ^elypi gelesen? Inden beiden, welche pichöus und Rigalrius gebrauchthatten, gewiß nicht. Folglich war es, ohne Zweifel,

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