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deutsche Ueberseßung der nehmlichen und übrigen Fabelngemacht habe. Rimicius, ein Italianer, eine deutsche Uebcrsetzung!
Zch bin sehr gewiß, daß ich schlechterdings das nehm-liche Buch vvr mir habe, welches Ncvcler vor sich hatte;nicht bloß ein nur ahnliches, wie Z^lilanc: und man sollnun gleich hören, wie viel Antheil Rimicius daran hat,und ob er auch nur für den blossen Herausgeber, wie Z^li-lam meynte, mit irgend einer Wahrscheinlichkeit könnegehalten werden.
Das Buch ist in klein Folio; und mit dem Ortedes Druckes hat es seine Richtigkeit. Es ist zu Ulm ,und zwar bey Johann Zeinern gedruckt. Geender sä-liglicH von Johanne Zeiner zu Vlm: stehet am En-de , ohne Zahrzahl. Doch wir wissen, daß JohannZeincr zu Ulm von 147z bis 1484 gedruckt hat; undwenn es wahr ist, daß die erste Ausgabe des Rimiciusvon 1476 ist, so kann dieses sein Werk, in welchem aller-dings von des Rimicius Arbeit vcrschiednes vorkömmt,nicht vor 76, aber auch nicht nach 84 gedruckt seyn. Na-her ist das Jahr des Druckes schwerlich zu bestimmen:und wozu? —- Die Stärke betragt 270 Blatter: anderskann ich sie nicht angeben, weil Seitenzahlen nnd Signa-turen fehlen. — Bey den übrigen typographischen Klei-nigkeiten will ich mich nicht aufhalten; weil sie hier ohneNutzen sind, nnd ohnedem sich ähnliche Aeinersche Druckenoch genug finden. Ich komme auf den Innhalt, den ich,Stück vor Stück, mit aller Genanigkeir angeben will.
Nach