c 7° >
ge, ist keine blosse Vermuthung; sondern gerade eben das,wasZeiner, oder Srainhöroel, oder wer sonst unsereUlmcr Ausgabe besorgte, in der That und Wahrheit ge-than hat; ja, nicht ohne ausdrückliche Meldung gethanhat. Denn es heißt nicht allein zu Anfange sothancr Fa-beln des Rimicms, 8ecmumur alicuie elom' fzbule nc>-ve trsnslgtionis rimic^: sondern auch, noch bestimmterund deutlicher, am Ende: klniz fabularum Llopi a ri-mitio nc>ve tran8larionls fabulsrum esopi grecsrum au-üore extraÄe: c^ue a rvmulo in 5uis czustuor licierisnon continentnr.
Und was wollen wir nun mehr? Ist es noch zwei-felhaft, was demRomulus, und was dem Rimicmsgehöret? Ist es noch möglich, daß Rimicms, wie Ni-lanr vermuthete, auch nur der Herausgeber des Ulmer Nomulus kaun gewesen seyn? Wird vom Rimicms nichtals von einer dritten Person gesprochen? Wird auf seineUebersctzuug, die so bedeutend die neue heißt, nicht gnug-sam als auf ein besonders Werk gewiesen, das von demgegenwärtigen völlig unterschieden? aus welchem sich dasgegenwärtige bloß bereichert habe? Wie wäre Rimicmsaus Italien nach Ulm gekommen, um daselbst bey Fei-nern ein Fabclduch zu besorgen, in welchem er aus seinereigenen Arbeit einen kümmerlichen Auszug mache?
Noch dazu einen sehr kümmerlichen. Denn von al-len den hundert Fabeln haben nicht mehr, als siebzehnPlatz gefunden. Nehmlich die 2, Z, s, 7, 10, iz,18, 21, 40, 43, ZZ, 68, 70, 74 yo, 97 und ivoste,nach der Ordnung des Rimicms; welches in der Sam-
lung