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Zur Geschichte und Litteratur : aus den Schäzen der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel / von Gotthold Ephraim Lessing
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lung des Dorpius die 374 , 375 , 377, 379, 382,38?, 39o, 39Z, 412, 415, 425, 44o, 442 ' 446.462, 469 und 472ste sind. Es ist kcinc danmter, wcl»che wir nicht vorlängst Griechisch hatten; so wie sich auchunter den -andern zurückgebliebenen dre^ und achtzigkeine dergleichen findet. Daß es auch wirkliche Ueberse-Kungcn aus diesem vorhandenen Griechischen sind; daßRtMicius nicht bloß, wie Romulus, vorgegeben, ausdem Griechischen zu übersetzen, in der That aber alte la-teinische vercisicirt vorhandene Fabeln in Prosa aufgelösethabe, welches sich unter andern Canncgiercr von ihmeingebildet ("): davon hat mich die angestellte Verglei-chung überzeugt. Denn daß er in dein und jenem 'Aus-drucke von unserm üblichen Terte, wie wir diesen Theilsnach dem Aldus beybehalten, Theils von dem Ncvclcrüberkommen haben, gleichwohl abgehet; auch wohl hierund da den ganzen Faden der Erzählung anders führet,

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( ^) Orte ut ipls ?erottus verlus ele^iscos in ^mbvsinutavlt , ita slii ess in lermonem prorium converts-runt. Inter quos Kimicius, Uallnanus ^.TrlsnäuL»Lnilielmus ^lermsnnus, ciliter (^uilielmus (Z^uäanusclicius. O/^»^. <^e <eta?>? ^ ^?//o ca/>. IZ.

Unter diese gehört Rimicius schlechterdings nicht. Er istwahrer Uebersetzer aus einer Sprache in die andere: nichtbloß ans einer Art des Vvrtrag.es in die andere. Aber manmerket wohl, daß auch Cannegieter noch den Rimicinsfür denNomulns genommen; ohngeachtet desjenigen, ivaser deßfalls vom Nilant bereits konnte gelernet haben, undwas er aus eben derfelben Quelle, die Nilant gebrauchthatte, mit ein wenig mehr Aufmerksamkeit auch noch besserhatte wissen können.