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ganzen Werkes. Nehmlich diese: Hie hebt sich <mdas buch und leben des hochberümrcn fabeldich-rers tLjopi auß kryegifther Zungen in larein ge-macht. Auch crrlich ander fabeln als Aviani.auch Doligami Adelfonsi. und errlicher fthimpff-reden Pogii- auch die histori Sigejmunde derrochrer deo fürsten Tancredi. und des jünglingsGrvistardi. Ob nun aber gleich diese ganze Uebersetzungvon Wort zu Wort dieSteinhöwelsche ist, wie sie in jenerdoppelten Ausgabe zu lesen: so ist doch dieser Druck da-von nicht der bloß zusammengeschobene Druck aus jener;sondern es ist ein spaterer Druck aus schlechterer Schriftund auf schlechteres Papier , auch mit gröbcrn und stum-pfern , obgleich in Ansehung der Zeichnung völlig ähnli-chen Holzschnitten, ohne Anzeige, wo und wenn er veran-staltet worden. Daß indeß vor ihm schon ein besserervorhanden gewesen, urtheile ich daher, weil Christ einengebraucht, von dem er wettern und Papier so gut gefun-den, daß cr ihn für eine Schcffersche Arbeit zu Maynzhalten dürfen. Dieses war ohn Zweifel der erste Zeiner-sche, wie cr mit Wcglassnng des Lateinischen, auf dasnehmliche Papier zusammengerückt und nachgeschossen wor-den. Christ selbst kannte sonach den Lateinischen Textauch gar nicht, muß ihn auch ganzlich nicht vermnthet ha-ben , weil er ihn sonst gewiß bey seinen und nicht seinen,alten und nicht alten Fabeln brauchen zu könneu, sich alleMühe würde gegeben haben. Die Geschichte dcrSigis-MUNde anbelangend, welche, der Aufschrift nach, der ein-zeln Uebersctzung beygefügt seyn soll: so finde ich sie in
unsern: Exemplar nicht. Aber wohl finde ich sie hinter
der