fel; er beraubt sie dcö einzigen Mittels, selbst zu sehen,selbst zu urtheilen; er verlangt, auf eine eben so vermesseneals lacherliche Art, daß sie ihm blindlings glauben, ihnblindlings für einen eben so ehrlichen als einsichtsvollenMann halten soll.
Die Grumbachschen Handel sind vorbey; auch inihren umnerklichstcn Folgen vorbey. Nur dem Gelehr-ten , der sich lange nachher ein Geschäfte daraus machteGründe und Gegengründe gegen einander abzuwägen^wenn beide nichts mehr fruchten, und nichts mehr scha-ben ; nur dem Staatsmann, dem die Geschichte seineSchule ist, sind sie noch dann und wann gegenwärtig»Was dieser daraus lernen kann, weiß ich nicht, mag ichnicht wissen. Aber wie jenem oft dabey zu Muthe seynmuß, kann ich einigermaassen urtheilen.
Er wird weit entfernt seyn, sich zum VertheidigerGvumbachs und seines Anhanges auszuwerfen. Er istvon dem Verbrechen diefes Mannes überzeugt; er giebtes zu, dqß die Strenge, mit der man gegen ihm verfah-ren, vielleicht damals nothwendig gewesen; er erkennetmit allem Wohlgefallen, daß diefe Strenge wenigstens inihren Wirkungen, zu Festsetzung der allgemeine» Sicher-heit, zu gänzlicher Abstellung der gesetzwidrigen Selbst-hülfe, sehr ersprießlich gewesen»
Aber wenn er dieses alles thut, wird er darumauch mit den Geschichtschreibern zufrieden seyn, die einenMann, den eine damals sehr gewöhnliche Dcnkungsartzu Unthaten verleitete, die nichts weniger als die einzigen
von
»