( HZ )
Nachtigal:
das ist.
Aus Johann Friedrichs dev Mittlern / Herzogs zuSachssen,publicirten Schriften, vom Ursprünge, Anfangund ganzen Proceß der Wirzburgischen und Grumbachi-
schen Handlungen, ein kurzer Bericht und Auszug.Mit einer nützlichen und christlichen Vermahnung an dieRom. Kays. Mayt. Chur-und Fürsten , auch andereStande des H. R. Reichs,antreffende dic jetzige trübselige Belagerungder gewaltigen Festung Grimmmsteiu, und weitbcnchmtetsStadt Gotha.
Gedruckt im Jahr ChristiÜIVI.XVII.
^^jeweil ihr schlaffer in der Nacht,
Und Trübsal cuch bekümmert macht,Komm ich, genannt die Nachtigall,
O Fürsten gut, in diesem Thal,An singen euch ein schön Gesang,
Zu wecken euch mit meinem Klang,Dieweil t>er Früling kompt herbey.
Bitt, wollet meine MelodeyGütlich in Gnaden hören an.
Der Büchssen Knall abschaffen lohn.Gute Freunde mit einander seyn.
Und cuch wohl bey der Sonnen ScheixVcrlragen mit einander all.
Auf daß verhüt werd großr Unfall,Vcn E»l?n nit mehr hören zu.
Die euch genmchct solch Unruh. '
H Poetm