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entgangen wann. Sie waren 5hm nicht entgangen, sa-ge ich, .nach ihren Titeln nicht: ob sie ihm aber selbst vor-gekommen , daran muß ich mit Grunde zweifeln. Dochnehme ich den Morellus aus; von dein ich nicht urthei-len kann, weil ich ihn selbst nicht gesehen. Von den an-dern beiden sind seine Nachrichten nicht so genau, als ersie sonst wohl zu ertheilen pflegt, so oft er mit seinen ei-genen Augeu sehen können.
Von dem einen sagt er nehmlich: 6e?au!i<Iarmmei» /^t^!/?/ izm s66ere licear, Huoä iäeln proclüt
Venetüs cum ^letzpkrali Istina L/att^'i ^c<i->^i>e»'t a.isZö. Der Mann heißt nicht Acanrherus, sondernAnccmrherus : ein sonst überall sehr uubekanntcr Mann,von dem ich weiter nichts zu sage» weiß, als daß er zuPadua gelebt, ein Mcdicus gewesen, und mit unsermPaulus N?elissilS gute Freundschaft gehalten; wie ichaus einigen von den Gedichten sehe, die er seinem Werkebeygefügt« Auch dürfte man ans dem blossen Worte^e-tapkrglis nicht so leicht abnehmen, daß es eine poetischeUeberseZung in Hexametern ist; so getreu und wörtlich,als eine dergleichen Uebcrscßung ohngcfchr seyn kann.Sie bestehet indeß doch nur aus 170 Zeilen, da daS Ori-ginal deren 190 hat, die aber freylich weit kürzer sind.Endlich sollte man aus den Worten deö^abricius schlics-scn, daß Ancamheruv auch den Griechischen Tert mitabdrucken lassen. Doch dieses ist nicht geschehen: wohlaber hat er nicht ganz uunüße 'Anmerkungen, die mehren-thcils die Sachen, und nur einigemal die Worte betreffen,hinzugethan; und dann, ausser schon erwähnten Gedich-ten, noch eine Dissertation cie Ikermiz.
Von