Aber ich kann es schwer begreiffen, wie dieser lcßtre,was jener nur blos historisch beybringt, für eine ganz aus-»gemachte Sache hat annehmen können. Litst Koc jsm-bicum csrmen, schreibt er, ex riostro Locjice /^ö,-r»«/L. t?» ^i?/. 5V. /?. 2Fo. ubi reäieacZmonet^.iuIum lmncnoürum Ic»»Ze ciiveisum LÜe üb alic)?2u1o, ^uilultinis-ni Imperztoris 8i!enti2riorum, live 8ecretaric>rum pri-micenus iuit. Wie gesagt: das giebt Zabriciue nichtfür seine Meinung; er erzehlt blos, daß es in der Flo-rentiniscycn Handschrift vorgegeben werde. Freylich wun-dert mich, daß, wenn Fabricius jemals das Gedicht selbstgelesen, er sich einbrechen können, diesem Vorgeben nichtgeradezu zn widersprechen. Es ist so ungegründet, odergründet sich höchstens auf eine so augenscheinliche Versal?schung, als nur immer ein nichtiges Vorgeben von derWelt. Der Beweise hiervon sind mehrere, als eine sol-che Kleinigkeit bedarf. Denn vors erste: der Zusatz,worauf es hier ankömmt, findet sich sonst uirgends als indiesem einzigen Manuskripte. Er findet sich nicht in dendrey übrigen Manuftriptcn,welche in eben der Bibliothekvon dein nehmlichen Gedichte aufbehalten werden; er hatsich in keinem von den Manuscripten gefunden, welcheAldus, Ancamherus, Srephanus, Vu!camus,Mo-rellus, alle die ungenannten Herausgeber der Anthologie,gebraucht haben; er findet sich eben so wenig in unsermManuskripte. Was kann nun ein einziges gegen so viele?Denn vors zrve^ce: jener Iujaß, jene Anrede an denKayser Constantinus, sind in allen diesen Mannsiripten
nicht