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keit, diese Meynung so lange zu wenden nnd zu drehen,bis es ihm gelang, diese gewisse Seite sichtbar, diesen ge-wissen Verstand begreiflich zu machen. Er schlug ausKiesel Feuer; aber er verbarg sein Fener nicht in Kiesel.Doch im Grunde hat Herr Eberhard das nur auch sivgen wollen; und ein Theil seiner Worte sagt es wirklich.„Er nahm ihre Lehrsätze als Voraussetzungen an , uud„legte ihnen einen ertraglichen Sinn bey, nach welchem„er sie mit seinem System verglich., Sehr wohl: nurhatte Herr Eberhard nicht hinzusetzen müssen: „ohne„ihnen selbst beyzupflichten,,. Allerdings pflichtete er ih-nen bey; nehmlich nach dem erträglichen Sinne, den erihnen nicht sowohl beylegte, als in ihnen entdeckte. Die-ser erträgliche Sinn war Wahrheit; und wie hatte er derWahrheit nicht beypflichten sollen? Auch ist ihm daS,weder als Falschheit noch als Eitelkeit anzurechnen. Erthat damit nichts mehr und nichts weniger, als was allealte Philosophen in ihren: exsrerischcn Vortrage zuthunpflegten. Er beobachtete eine Klugheit, für die freylichunsere neuesten Philosophen viel zu weise geworden sind.Er setzte willig sein System bey Seite; und suchte einenjeden auf demjenigen Wege zur Wahrheit zu führen, aufwelchem er ihn fand.
ZI. Herr Eberhard fahrt fort: „Dieß ist augenschein-lich der Fall mit dein gegenwärtigen Beweise. Um sci-„ncr besten Welt bey denen, die eine Ewigkeit der Höl-lenqualen mmchmen, Eingang zn verschaffen, suchte er„darzmhun, daß auch diese sich mit seinen Säßen von der„besten Welt, und mit seinen Begriffen von der Gcrcch-
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