„tigkeit Gottt6 reimen lasse.,. Man vergesse, nicht, wasdieses für ein Beweis ist. Es ist der, welcher die endlosDauer der Strafen, aus der unaufhörlichen Fortsetzungder Sünde herleitet. Aber in welcher Verbindung stehetdieser Beweis mit der lehre von der besten Welt? Wiekann er dieser lehre bey denen Eingang verschaffen, wel-che die Ewigkeit der Höllenqualen, auch ohne ihm, an-nehmen? Hören diese ewige Qualen darum auf, ein Ein-wurf gegen die beste Welt zu seyn, weil sie gerecht sind?Gerecht, oder nicht gerecht: sie geben in beiden Fällendem Uebel einen unendlichen Ausschlag; und gegen die-stn Ausschlag, nicht gegen ihre Ungerechtigkeit, hätte leib-uiß seine beste Welt verwahren müssen. So wie er esauch wirklich gethan: aber nicht durch besagten Beweis;sondern durch eine ganz andere Ausflucht. Denn wenndieser nehmliche, von den ewigen Qualen hergenommeneEimvurf gegen seine beste Welt, auch noch dadurch ver-stärkt wurde, daß selbst die Zahl der ewig verdammtenMenschen unbeschreiblich grösser seyn werde, als die Zahlder Seligen: was antwortete er darauf? Etwa blos, daßgleichwohl diese ungleich mehrere. Verdammte, mit Rechtverdammt wären? Was hätte ihm dieses für seine besteWelt helfen können, was sich ohnedem schon von selbstverstehet, wenn anders die Sache ihre Richtigkeit hat?Vielmehr nahm er beides, sowohl die ewige Verdammnisides grössern Theils der Menschen, als auch die Gerechtig-keit dieser Verdammniß, für völlig ausgemacht an, nndleugnete blos die Folge; indem er zeigte, was für ein un-endlich kleiner Theil der Welt die Menschen insgesamtwären, und wie dein ohngeacktet in der allgemeinen Stadt
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