stimme, als die gegenseitige lehre. Freylich nahm er sienicht in deni rohen und wüsten Begriffe, in dein sie somancher Theologe nimmt. Aber er fand, daß selbst indiesem rohen nnd wüsten Begriffe noch mehr wahres lie-ge, als in den eben so rohen und wüsten Begriffen derschwärmerischen Vertheidiger der Wicdcrbringung: nndnur das bewog ihn, mit den Orthodoxen lieber der Sacheein wenig zuviel zu thun, als mit den letztern zu wenig.
V. Hei-r Eberhard hat diese Meynung von ihm, undseiner esoterischen Philosophie, gerade nicht. Er glaubt,der vornehmste Grundsatz derselben, von dem besten Zu-sammenhange der Dinge, erhalte crst alsdenn seine größreEvidenz, wenn man annimmt, daß alle vernünftige We»sen endlich einmal zur Glückseligkeit gelangen. „Dieses,sagt er, ,,hat lcibniß wohl gefühlt, und ungeachtet er,„wie ich oben bemerkt habe, seine Philosophie auch der„entgegengesetzten Meynung anzupassen suchte: so hat er„doch seine eigene Mißbilligung derselben nicht undeutlich„zu verstehen gegeben. Einer seiner- geschicktesten Schü-ler undVcrtheidiger, (Varrel) erkennet dieses ohne Be-denken. Das mildere Schicksal der Sünder ist auch sel-tnen Grundsätzen zu tief eingegraben, als daß man die„letztem annehmen, nnd das erstere verwerfen könnte; wo?„fern man ihre ganze Kraft nnd Ausdehnung kennt, und„die innersten Geheimnisse derselben erforscht hat. Er„kennet keinen Stillstand, keine Ruhe in der Welt; ab„les ist, bis ini Kleinsten, in steter Bewegung, und'zwar„zu mehrerer Ausdehnung. Diesen Wachsthum zieht„er augenscheinlich der gleichmässigen Vollkommenheit vor;
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