Ausgabe 
12 (4.7.1852) 27
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den dreizehn Jahren, die er hier lebt, nie einen Tropfen Wasser auf die Zungebrachte, mit Wein regalirten, um ihn in einen Zustand fortgesetzter Schmähungenzu versetzen. Guter Gott! wie schmerzlich fiel mir sein Gebahren, ich mußte selbstfür mein Leben fürchten, und wagte eS daher nicht, meine müden Glieder auf dasLager auszustrecken und meine Augenliver zu schließen, und geschal) dieses auchmanchmal auS übermächtigem Bedürfnisse der Ruhe, so wurden sie wieder durchunmenschliches Gebrüll aufgeschreckt, bis endlich eine mit inS Bett genommene Flaschevollkommene Fühllosigkeit herbeiführte. Ich zog nun sogleich eine Malraze auf denBalkon, verschloß die Thüre von außen, und erlangte endlich wonach ich mich sosehr gesehnt hatte. Die frühe Ankunft deS Führers und der lebhafte Wunsch, vordem Erwachen meines rohen, ungeschliffnen Wirthes mich zu entfernen, bewogenmich, ohne einen Bissen Brod abzureisen. Der Hünger. die sengenden Strahlen derJuli-Sonne und noch mehr die schlaflos zugebrachte Nacht, machten mir den Rittsehr beschwerlich, um so mehr da die ausgedehnten Fluren von Gastuni ein Vor-wärtskomme» wenig merklich machten. Auf diesem ganzen Wege fand ich nichts alseine gelbe Gurke, von der ich selbst die Rinde noch genießbar fand um meine Eßlustzu befriedigen. Nachdem ich einen großen Wald von sechs Stunden halb durchritten,fand ich Gelegenheit ein Stück schwarzes Brod und etwas Käse zu kaufen, unddieses einfache Mahl hielt ich für das köstlichste, das ich in meinem Leben genossen.Nach ein paar Stunden der Erholunq machte ich mich zum benachbarten Kan aufden Weg, den ich auch bald in der Ferne gewahr wurde. Allein die Hoffnung hierRuhe zu finden, wurde bitter betröge»; die ungewohnte Nahrung ließ mich nichtruhen, noch weniger jedoch der quälende Stich der unermeßlichen Sckaar vonMücken, die hier hauseten. Ich war genöthiget den größten Theil der Nacht imFreien herum zu gehen. Gegen zwei Uhr nach Millernacht, nachdem der Mond amSaume des Horizonts sichtbar geworden, machte ich mich wieder auf den Weg, undkam um acht Uhr Vormittags den 9. Juli im Hause unserer Mission zu PatraS an.Hier blieb ich zehn Tage, besuchte dann Vostiza und Corinth, und da ich in letztererStadt nur fünf bis sechs Katholiken fand, die wenig Heilsbegierde zeigten, kehrteich wieder auf meine vaterländische Insel zurück.

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Der Freimaurer -Orden in seiner wahren Bedeutuna. ""'^

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z^,,^W>r haben aus den sprechendsten Thatsachen und Bekenntnissen die Stellungder Maurerei zur Kirche und zum positiven Glauben u»S vergegenwärtigt, und manwird cingestehen müssen, daß diese eine feindliche sey, zumal nicht bekannt ist, daßdie höchsten Ordensautoriläten jemals gegenüber ihren unchristlichen Untergebenen diechristlichen Grundsätze gellend gemacht oder wohl gar die offen anlichristlichen Elementeausgeschieden hätten, waS sie natürlich vermöge der leitenden Ordensgrundsätze nichtkonnlen. Advvcat Eckerl uulerwirft aber auch die politischen Tendenzen, welchesich an einzelnen Maurer», so wie an ganzen Logen geoffenbart, einer gründlichenscharfen Krilik, und eS wird unsere Aufgabe seyn, »»»mehr diesem Theil des ausge-zeichneten BncheS unsere Aufmerksamkeit zuzuwenden. Schon oben vernahmen wir,wie die deutschen Ordcnöobern in dem angeführte» Manifest bekannten, daß ein großerTheil der Maurerei unter dem Schilde deS MenschenglückS alicS Menschenglück zumRaube zu machen gestrebt, daß durch ihn die Menschheit ans ganze Geschlechter hinvergiftet und verführt worden, daß man Menschenrechte erfand, die selbst im Gesetz-buch der Natur nirgends anzutreffen und die Völker aufforderte, die Rechte ihren

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