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Ja, Hoffnung, Glaube, Liebe bleiben immer,Doch die drei edlen Priester ziehen fort.Es bleibt uns nur Ihr segenrcicheS WortUnd Ihrer reinen Seelen heil'ger Schimmer.Sehn' wir uns auch im ird'schen Leben nimmer,So öffnet sich uns einst der Sel'gen Pfort':Denn wenn die ganze Welt zerfällt in Trümmer,Thront doch die ew'ge Vater-Liebe dort.
Die Sünder «Glocke zur Zeit der Mission.
Wenn die Glock' am AbendMahnet zum Gebet',
Sie, den Tag begrabend,Plötzlich stille steht.
Tag wird'S, wenn ausbreitetSich der Sünden-Brand
Dann wird eingeleitet,Was die Lieb' erfand.
Dann soll bis zum MorgenRuhen sie bei Nacht,
Denn uns drücken Sorgen,Wenn sie Nachts erwacht.
Wen» mit dumpfem SchlageKündet sie den Brand,
Wird die Nacht zum Tage,Angst nimmt überHand.
Nachts hör' ich jetzt läutenErst nach dem Gebet',
Jrd'sches doch bei weitemNicht in Flammen steht.
„Meine ernsten Töne„Sind ein Sturm-Geläut'
„Für verirrte Söhne,„Fern' vom Ziel' gar weit.
„Doch ich tön' auch Ruhe,„Kommt in Jesu Haus
„Ihr, und zieh't die Schuhe„Der Verstockten aus.
Sehet! Sünden-FlammenSchlagen wild herum,
Christen nur nach NamenFlieh'n das Heiligthum.
Ach! sie sind verblendet;
Fern' von Gottes Wort.Von Ihm abgewendet,
Riß die Sünd' sie fort.
„Euch in Todes - Stunden„Hat gesucht der Herr,
„Und Euch auch gefunden,„Ihm sey Dank und Ehr'.
„Er ließ Euch gesunden,„Hemmt' der Laster Lauf,
„Drum reißt die fünf Wunden„Ihm nicht wieder auf.
Ach! in ihrem Herzen „Fünfmal „Vater!" flehet,
Wird cS furchtbar Nacht. „Frau, gebenedeit!
Doch für sie voll Schmerzen „Deren Sohn erhöhet,
Verantwortlicher Redacteur: L. Schönchen.
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